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Vegane Spargel-Quiche

Vegane Spargel-Quiche


Wer mir auf Instagram oder Snapchat folgt, hat bestimmt schon mitbekommen, dass mein Mann und ich uns seit Anfang des Jahres ein wenig Gedanken über unsere Ernährung gemacht haben. Die Gründe sind zahlreich, deshalb möchte ich darauf jetzt nicht weiter eingehen, aber wir haben entschieden, dass wir zumindest zuhause unseren Konsum tierischer Produkte stark einschränken wollen. Wo früher Milch, Eier, Wurst und Fleisch eigentlich immer in unserem Kühlschrank zu finden waren, haben wir Milch komplett gestrichen, Eier benutze ich nur noch ab und zu zum Backen, Wurst gibts eigentlich gar nicht mehr und Fleisch nur in Ausnahmefällen, wenn wir wirklich, wirklich Lust drauf haben. Und das klappt auch ziemlich gut. Wir sind sicherlich keine Veganer, aber wir geben unser Bestes! 
So probiere ich mittlerweile auch immer mehr Rezepte aus - denn nur Gemüse zusammen schmeißen wird auf Dauer auch langweilig. Und was gibt es zu dieser Jahreszeit besseres, als Spargel? Richtig, nüscht! Das Rezept, das ich euch heute zeige, habe ich hier auf Chefkoch gefunden.

Zutaten

250g Mehl
1/2 TL Salz
150g Pflanzenmargarine

1 Tasse Kichererbsenmehl
1 Tasse Wasser 
200ml Pflanzensahne (ich habe Soja genommen)
Kräuter eurer Wahl
Salz
Pfeffer
Gemüse eurer Wahl - hier natürlich Spargel
Knetet Mehl, Wasser und Salz zusammen zu einem glatten Teig. Selbst mit der Küchenmaschine dauert es ein wenig, bis sich die Zutaten richtig verbunden haben, aber am Ende wirds gut! 
Fettet eure Quiche- oder normale Springform mit Butter und mehlt sie. Dann rollt ihr den Teig etwas größer als die Form aus und gebt ihn hinein. Die Ränder ein wenig andrücken und überstehenden Teig abschneiden. Solange ihr jetzt das Gemüse und eure Füllung vorbereitet, könnt ihr eure Form in den Kühlschrank packen.
Grüner Spargel ist unglaublich einfach zu verarbeiten, denn er muss nicht geschält werden. Nehmt die einzelnen Stangen in die eine Hand und biegt mit der anderen Hand das abgeschnittene Ende nach unten. Das holzige Ende des Spargels wird genau an der richtigen Stelle abbrechen und ihr habt eine saftige Spargelstange ohne Fasern! Nun schneidet ihr ihn in einen Zentimeter lange Stücke, nur die Spitzen lasst ihr länger.
Für die Füllung gebt ihr das Kichererbsenmehl, das ihr eventuell vorher sieben solltet, mit dem Wasser und der Pflanzensahne in eine Schüssel und rührt das ganze leicht schaumig. Würzt mit Kräutern, Salz und Pfeffer und schmeckt unbedingt zwischendurch ab, auch wenn das Kichererbsenmehl roh nicht wirklich lecker ist.
Schmeißt nun euren Spargel auf euren Quiche Teig - für die Optik die Spargelspitzen ein wenig obenauf legen - und gießt eure flüssige Füllung darüber. 
Gebacken wird die Quiche bei 170°C Umluft oder wie in meinem Fall bei 200°C Ober-/Unterhitze.
Natürlich könnt ihr geschmacklich keine klassische Quiche mit schön Sahne oder Schmand (hmmm, Sabbersmiley) und Ei erwarten, aber ich fand diese Variante erstaunlich lecker. Lasst es mal auf einen Versuch ankommen.

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Saskia
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Geburtstags-Gewinnspiel </br> Die neue Urtekram Nordische Beeren Reihe

Geburtstags-Gewinnspiel
Die neue Urtekram Nordische Beeren Reihe


[PR-Sample]
Urtekram Nordische Beeren Reihe Naturkosmetik Review
It's my party and I cry if I want to
Nee, natürlich nicht, aber irgendwie kommt mir heute ständig dieser Ohrwurm in den Kopf. Ich habe heute Geburtstag und werde zarte 21 Jahre alt (auf Instagram glaubt man mir das - hahahah!) und ich dachte, wir feiern das mit einem kleinen Giveaway!

Vor Kurzem hat mich die Firma Urtekram angeschrieben - eine dänische Naturkosmetik-Firma, von der ich bis dato nur sporadisch mal gehört hatte. Ein wirklicher Begriff war mir der Name nicht und schon allein deswegen war ich total neugierig auf die Produkte. Was ganz neues, bis dahin Unbekanntes auszuprobieren, ist doch immer spannend!

Naturkosmetik bedeutet leider in den seltensten Fällen reizfreie Kosmetik und so werden auch von Urtekram ätherische Öle, deklarationspflichtige Duftstoffe und Parfum verwendet. Auf den ebenfalls extrem schädlichen Alkohol zur Konservierung wurde in der Nordische Beeren Reihe allerdings im Gegensatz zu vielen anderen Naturkosmetikmarken verzichtet und das macht mir Urtekram wirklich sympathisch! Urtekram ist sich des Allergie-Risikos hinsichtlich der Duftstoffe aber durchaus bewusst und führt deshalb auch die "No-Perfume" Reihe, die auf allergieauslösende Duftstoffe verzichtet (hier habe ich dafür in einem Tonic Alkohol gefunden - man muss also trotzdem die Inci-Liste lesen!).
Urtekram ist übrigens kein reiner Kosmetikhersteller, sondern der größte ökologische Großhändler in Skandinavien und vermarktet auch ökologisch erzeugte Lebensmittel. 

Mir jedenfalls wurde die ganz neue Nordische Beeren Reihe zugeschickt, deren Produkte ich euch in aller Kürze vorstellen möchte. In dieser Reihe wurden Sanddorn, Heidelbeeren, Preiselbeeren und Hagebutten verwendet und sie besteht aus insgesamt 7 verschiedenen Produkten.
Urtekram Nordische Beeren Shampoo Spülung Sprühconditioner Review Naturkosmetik Haarprodukte

Shampoo für strapaziertes Haar | 250 ml | 6,95 € 

Inhaltsstoffe
Aqua, Aloe Barbardensis Leaf Extract (Aloe Vera), Sodium Coco Sulfate (reizendes Tensid), Coco Glucoside ("gutes" Tensid), Glycerin, Lauryl Glucoside ("gutes" Tensid), Glyceryl Oleate, Vaccinium Macrocapron Fruit Extract (Cranberry), Salix Purpurea Bark Extract (Weidenrinde), Hippophae Rhamnoides Fruit Extract (Sanddorn), Vaccinium Myrtillus Fruit Extract (Blaubeere), Saccharum Officinarum Extract (Rohrzucker), Rosa Canina Fruit Extract (Rose), Sodium Chlorid, Citrus Aurantium Dulcis Peel Oil (Orange), Citrus Limon Peel Oil (Zitrone), Sodium Hyaluronate (Hyaluronsäure), Parfum, Polyglyceryl-4 Caprate, Coco-Caprylate, Lysolecithin, Xanthan Gum, Tocopherol, Beta-Sitosterol, Squalene, Limonene

Zu den Haarprodukten kann ich euch leider noch keine persönlichen Erfahrungen mitteilen, da ich aktuell immer noch die Pureology Reihe leeren möchte. Ich mag einfach nicht fünf Shampoos parallel anbrechen.
Das Nordische Beeren Shampoo ist leicht orange getönt und riecht für mich irgendwie kaum nach Beeren. Ich tue mich immer schwer damit, solch natürliche Düfte zu beschreiben, es riecht eben genauso, wie wenn man einen Laden mit Naturkosmetik betritt. Ich behaupte, dass ich den Sanddorn eher raus rieche, als irgendeine Beere. Diesen Duft besitzen alle Produkte der Reihe und obwohl er in keinster Weise als schlecht zu bezeichnen wäre, merke ich wieder einmal, dass ich in diesem Leben wohl kein Fan mehr von Naturkosmetik-Düften werde. Aber das ist ja immer Geschmackssache!

Pflegespülung für strapaziertes Haar | 200 ml | 6,95 €

Inhaltsstoffe
Aqua, Aloe Barbadensis Leaf Extract, Glycerin, Cetearyl Alcohol, Coco-Caprylate, Glyceryl Caprylate, Lecithin, Vaccinium Macrocarpon Fruit Extract, Salix Purpurea Bark Extract, Hippophae Rhamnoides Fruit Extract, Vaccinium Myrtillus Fruit Extract, Saccharum Officinarum Extract, Rosa Canina Fruit Extract, Olus Oil, Sodium Cetearyl Sulfate, Cetyl Alcohol, Glyceryl Stearate Se, Citrus Aurantium Dulcis Peel Oil, Citrus Limon Peel Oil, Sodium Hyaluronate, Parfum, Magnolia Officinalis Bark Extract, Tocopherol, Beta-Sitosterol, Squalane, Sodium Hydroxide, Limonene.

Der Conditioner der Reihe kommt in einer Tube mit Klappdeckel. Er ist leicht gelblich eingefärbt und normal dickflüssig. Wie gesagt, der Geruch sagt mir persönlich nicht unbedingt zu, allerdings ist er auch nicht sonderlich stark. Ich glaube nicht, dass man ihn in den Haaren allzu sehr wahrnehmen wird.

Spray Conditioner Leave In | 250 ml | 6,95 €

Inhaltsstoffe
Aqua, Aloe Barbadensis Leaf Extract, Glycerin, Glyceryl Caprylate, Vaccinium Macrocapron Fruit Extract, Salix Purpurea Bark Extract, Hippophae Rhamnoides Fruit Extract, Vaccinium Myrtillus Fruit Extract, Saccharum Officinarum Extract, Rosa Canina Fruit Extract, Sodium Hyaluronate, Magnolia Officinalis Bark Extract, Distearoylethyl Dimonium Chlorid, Cetearyl Alcohol, Parfum, Polyglyceryl-4 Caprate, Citrus Aurantium Dulcis Peel Oil, Citrus Limon Peel Oil, Sodium Hydroxide, Limonene, Linalool

Auch zum Sprühconditioner kann ich euch leider keine großartige Einschätzung abgeben, aber ich weiß bei diesen Sprühprodukten sowieso nie, was ich davon halten soll. Haben sie eine eigene Pflegewirkung, haben sie keine? Ich weiß es nicht.
Diesen Conditioner könnt ihr jedenfalls laut Verpackung sowohl ins nasse, als auch ins trockene Haar sprühen, ihn somit auch mal zwischendurch verwenden.
Urtekram Nordische Beeren Duschgel Bodylotion Handseife Review Naturkosmetik

Duschgel | 250 ml | 5,95 €

Inhaltsstoffe
Aqua, Aloe Barbadensis Leaf Extract, Sodium Coco Sulfate, Lauryl Glucoside, Glycerin, Coco Glucoside, Glyceryl Oleate, Diglycerin, Vaccinium Macrocarpon Fruit Extract, Salix Purpurea Bark Extract, Hippophae Rhamnoides Fruit Extract, Saccharum Officinarum Extract, Rosa Aurantium Dulcis Peel Oil, Citrus Limon Peel Oil, Sodium Hyaluronate, Parfum, Lactic Acid, Sodium Cocoyl Glutamate, Polyglyceryl-4 Caprate, Tocopherol, Beta-Sitosterol, Squalane, Limonene.

Zum Duschgel gibt es nicht viel zu sagen. Auch dieses Gel ist leicht orange getönt und hat die typische Duschgel-Konsistenz. Den Geruch nimmt man zwar auf der Haut nicht mehr großartig wahr, allerdings muss ich zugeben, dass ich mich beim Duschgel eher für eine frischere, belebendere Duftrichtung entscheiden würde. Aber auch hier: Geschmackssache!

Körperlotion | 245 ml | 8,60 €

Inhaltsstoffe
Aqua, Olea Europaea Fruit Oil, Butyrospermum Parkii Butter, Aloe Barbadensis Leaf Extract, Glycerin, Polyglyceryl-3 Dicitrate/Stearate, Zea Mays Starch, Cetyl Alcohol, Coco-Caprylate, Glyceryl Stearate Se, Punus Armeniaca Kernel Oil, Glyceryl Caprylate, Simmondsia Chinensis Seed Oil, Vaccinium Macrocarpon Fruit Extract, Salix Purpurea Bark Extract, Hippophae Rhamnoides Fruit Extract, Vaccinium Myrtillus Fruit Extract, Saccharum Officinarum Extract, Rosa Canina Fruit Extract, Citrus Aurantium Dulcis Peel Oil, Citrus Limon Peel Oil, Sodium Hyaluronate, Hexapeptide-11, Magnolia Officinalis Bark Extract, Xanthan Gum, Parfum, Sodium Hydroxide, Tocopherol, Beta-Sitosterol, Squalane, Limonene, Linalool.

Die meiste Zeit achte ich wegen meiner Neurodermitis darauf, unparfümierte und extrem reichhaltige Bodylotions zu verwenden. Aber ab und zu und an guten Tagen darf auch ausnahmsweise ein gut duftendes Cremechen ran. 
Sehr schön finde ich die Darreichungsform im Pumpspender. Auch wenn der nicht unbedingt jeden letzten Produktrest rausbekommt, finde ich ihn in der Anwendung einfach sehr praktisch, weil man nicht mit schmierigen Händen nochmal die Tube greifen und drücken muss. 
Ich finde den Geruch der Bodylotion gar nicht so stark wie befürchtet, zumindest rieche ich sie, wenn sie eingezogen ist, kaum mehr. Sie fühlt sich erstaunlich pflegend an, was nicht verwundert, da sie als Hauptinhaltsstoffe Olivenöl, Sheabutter, Aloe Vera und Glycerin enthält. Da hatte ich schon einige "normale" Bodylotions, die sehr viel dünnflüssiger waren und deren Pflegewirkung daher quasi nicht vorhanden war. Ich bin jedenfalls positiv überrascht! 

Handseife | 380 ml | 6,59 €

Inhaltsstoffe
Aqua, Aloe Barbadensis Leaf Extract, Sodium Coco Sulfate, Lauryl Glucoside, Glycerin, Sodium Cocoyl Glutamate, Coco Glucoside, Polyglyceryl-4 Caprate, Glyceryl Oleate, Vaccinium Macrocarpon Fruit Extract, Salix Purpurea Bark Extract, Hippophae Rhamnoides Fruit Extract, Vaccinium Myrtillus Fruit Extract, Saccharum Officinarum Extract, Rosa Canina Fruit Extract, Citrus Aurantium Dulcis Peel Oil, Citrus Limon Peel Oil, Sodium Hyaluronate, Zinc Ricinoleate, Parfum, Lactic Acid, Sodium Chloride, Tocopherol, Beta-Sitosterol, Squalane, Limonene.

Bei Handseife bin ich eigentlich nicht wählerisch und gebe gerne zu: hier kaufe ich nach Geruch. Ja, auch die Haut an den Händen ist empfindlich und wohl am meisten strapaziert und man sollte auch hier besser auf reizende Duftstoffe verzichten - aber wer steht nicht auf gut riechende Hände? Zweites Kriterium ist, dass sie nicht zu austrocknend wirkt, denn wie der Rest meiner Haut ist auch die Haut an meinen Händen extrem trocken. Und diese Seife trocknet meine Hände absolut gar nicht aus - im Gegenteil, sie fühlen sich sogar leicht gepflegt damit an. Außerdem gefällt mir der dicke Seifenspender mit der beerenfarbenen Banderole echt gut. Ist mal was anderes! 

Cream Deo | 50 ml | 8,- €

- Cream Deo - wollte leider nicht mit aufs Foto. - 

Inhaltsstoffe
Aqua, Aloe Barbadensis Leaf Extract, Triethyl Citrate, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Polyglyceryl-3 Dicitrate/Stearate, Glycerin, Butyrospermum Parkii Butter, Zea Mays Starch, Zinc Ricinoleate, Glyceryl Caprylate, Simmondsia Chinensis Seed Oil, Vaccinium Macrocarpon Fruit Extract, Salix Purpurea Bark Extract, Hippophae Rhamnoides Fruit Extract, Vacchinium Myrtillus Fruit Extract, Saccharum Officinarum Extract, Rosa Canina Fruit Extract, Citrus Aurantium Dulcis Peel Oil, Citrus Limon Peel Oil, Sodium Hyaluronate, Hexapeptide-11, Parfum, Magnolia Officinalis Bark Extract, Xanthan Gum, Tocopherol, Beta-Sitosterol, Squalane, Limonene, Linalool.

Hier muss ich ehrlich zugeben, dass das kein Deo ist, das ich persönlich kaufen würde. Deos müssen für mich frisch und "clean" riechen. Das Urtekram Deo riecht wie der Rest der Reihe sehr natürlich und genauso, wie ich mir ein Naturkosmetik-Deo nun mal vorstellen würde. Ich habe das Glück, im Alltag nicht allzu stark zu schwitzen und habe das Deo deshalb bisher keinem Härtetest unterzogen, befürchte aber, dass es da auch wirklich versagt hätte. Ich traue dem Braten jedenfalls nicht so richtig. Wer aber was natürliches für die Achseln sucht, ohne Aluminium und ohne Alkohol, der ist mit diesem Deo gut bedient!

Meine Meinung

Auch wenn ich wohl nicht der größte Fan vom sehr natürlichen Duft bin, finde ich die Produkte grundsätzlich ganz gelungen. Hinsichtlich der Duftstoffe kann ich sogar ein Auge zudrücken, da kein Gesichtspflegeprodukt dabei ist - beim Gesicht bin ich mittlerweile wirklich penibel. Aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich bei Shampoo, Conditioner und Handseife auch so extrem darauf achte, da lass ich die Kirche mal schön im Dorf! 

Ich finde die Produkte wirklich solide und für den Naturkosmetik-Fan auf jeden Fall empfehlenswert. Zudem ist mir die ökologische Firmenphilosphie unheimlich sympathisch. Und als I-Tüpfelchen sind die Sachen natürlich vegan und tierversuchsfrei. 

Kaufen könnt ihr die Urtekram Produkte übrigens bei Urtekram selbst, bei Douglas (allerdings ist dort die hier vorgestellte neue Reihe noch nicht vertreten) oder bei Ecco Verde.

Damit ihr euch selbst auch ein Bild von den Produkten machen könnt, hat sich Urtekram netterweise bereit erklärt, auch ein Paket für euch zur Verfügung zu stellen. Ihr könnt also die komplette Reihe mit allen sieben Produkten gewinnen und selbst testen!

Teilnahmebedingungen
  • Loggt euch bei Rafflecopter ein und folgt dort den Anweisungen.
  • Das Gewinnspiel endet am Sonntag, den 28.05.2017 um 23.59 Uhr. Der Gewinner wird ausgelost und per Mail informiert, gebt deshalb unbedingt eine gültige Emailadresse ein, unter der ihr auch wirklich erreichbar seid. Habe ich nach einer Woche keine Rückmeldung, lose ich neu aus.
  • Mehrfachteilnahmen, Gewinnspielblogs etc. werden von der Verlosung ausgeschlossen. 
  • Ihr seid über 18 Jahre alt oder könnt eine Einverständniserklärung eurer Eltern zur Weitergabe eurer Adresse und einer Kontaktnummer vorweisen. 
  • Der Gewinn wird direkt von Urtekram aus Dänemark verschickt (daher ist auch eine Telefonnummer nötig).
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Gewähr, Haftung oder Barauszahlung des Gewinns. 
  • Offen für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
a Rafflecopter giveaway




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Saskia
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Marc Jacobs O! Mega Bronzer

Marc Jacobs O! Mega Bronzer


Marc Jacobs O! Mega Bronze Bronzer Review Tantric Beauty Blog

Mittlerweile ist wohl bekannt, dass ich um Dinge, die ich wirklich gerne haben möchte, die ich aber als viel zu teuer empfinde, monate- und jahrelang herumschleichen kann, bevor ich mich zu einem Kauf entscheide. So ging es mir auch wieder mit dem wunderschönen O! Mega Bronzer von Marc Jacobs, der mit über 40 € wahrlich kein Schnäppchen ist.
Als es aber kürzlich wieder 20% bei Sephora Frankreich gab, konnte ich nicht mehr länger an mich halten. Das war meine Chance!

Marc Jacobs Beauty
O! Mega Bronze
25 g
43,50 € über Sephora Frankreich

Jou, fast 45 € für einen Bronzer sind erst mal 'ne Hausnummer und ich denke, ihr könnt verstehen, warum ich ihn so lange eben nicht bestellt habe.
Aber erstens: er ist einfach wunderschön. Ich meine, schaut euch dieses, nun, die amerikanische Youtuberin würde sagen "sleek packaging" an, so schlicht und elegant, hach. Ja, ich bin gerade das Emoji mit den Herzchen in den Augen.
Die Verpackung ist im typischen Marc Jacobs Design gehalten, schwarz glänzend, unheimlich anfällig für Fingerabdrücke, ultraflach und mit den typisch abgerundeten Ecken. Nur das schlichte Marc Jacobs Logo ziert den Deckel.
Mit einem kleinen silbernen Knöpfchen lässt sich der Bronzer öffnen und schließen - what a gimmick!
Marc Jacobs O! Mega Bronze Sleek Black Packaging Marc Jacobs O! Mega Bronze Review High End Bronzer Product
Zweite Rechtfertigung für den Kauf: das Teil ist riesig. Also wirklich riesig! Es ist größer als meine Handfläche und enthält unglaubliche 25g Produkt. Das O! Mega im Produktnamen kommt also nicht von ungefähr. Zum Vergleich: sowohl der Laguna Bronzer von Nars, als auch der Hoola von Benefit enthalten nur 8g Produkt, wobei Nars bei 39,- € liegt und Benefit bei 34,99 €. Im Marc Jacobs ist also die dreifache Menge enthalten - und da relativieren sich die 43,50 € auch schon wieder etwas, oder?

Vom O! Mega Bronze gibt es nur diese eine Farbe mit dem Namen Tantric, die allerdings zu vielen, vor allem auch hellen Hauttypen passen sollte. Der Bronzer hat im Vergleich zu anderen Produkten durchaus einen nicht von der Hand zu weisenden Orangestich. Die Farbe ist aber eher hell und muss aufgebaut werden, was ich bei Bronzern stärker pigmentierten Produkten definitiv vorziehe. Aufgetragen sieht die Farbe sehr natürlich aus und lässt sich problemlos bis zur gewünschten Intensität aufbauen und verblenden. Das Puder ist komplett matt und ohne den geringsten Schimmer, wirkt aber durch die Textur eher seidig auf der Haut.
Marc Jacobs O! Mega Bronze Swatch Review Marc JacobsO! Mega Bronze Tantriv Vergleich Comparison Benefit Hoola Nars Laguna essence Catrice
Braucht man diesen Bronzer unbedingt? Sicherlich nicht, denn es gibt auch durchaus tolle und weitaus günstigere Optionen. Trotzdem ist es einer der schönsten Bronzer, die ich bisher ausprobiert habe und bei dem mich Textur, Farbe und Auftrag absolut überzeugt haben. Das unheimlich schöne und edle Packaging tut dann noch das Übrige. 
Ich bereue meine Ausgabe jedenfalls überhaupt nicht und bin sehr zufrieden mit dem Teilchen.

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Saskia
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Pureology: Haarpflege für coloriertes Haar

Pureology: Haarpflege für coloriertes Haar


[PR Sample]
Pureology Hydrate Haar Pflege Produkte Review Coloriertes
Vor einer Weile habe ich nicht schlecht gestaunt, als mir die komplette Haarpflegeserie von Pureology zugeschickt wurde. Ich hatte meine Haare eine ganze Weile lang gar nicht mehr gefärbt, weil es nicht mehr nötig war, jetzt wo das komplette Blond rausgewachsen ist und ich meine Naturhaarfarbe eigentlich sehr gerne mag. Trotzdem werden meine Spitzen mit der Zeit immer wieder heller und sehen dadurch leider so strohig und trocken aus, wie sie leider Gottes nun mal sind. Deshalb habe ich mir kurzerhand zwei Packungen Tönung bei Rossmann besorgt und meine Haare in meinem Naturton getönt (falls ich damit graue Haare abgedeckt haben sollte, ist das nur ein positiver Nebeneffekt und keinesfalls der Grund!).
Worauf ich hinaus will: die Pureology Serie kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Marke Pureology hat es sich zur Aufgabe gemacht, die beste Pflege für coloriertes Haar herzustellen und ist komplett auf dessen spezielle Pflegebedürfnisse ausgerichtet. Natürlich werden für unterschiedliche Haartypen auch unterschiedliche Formulierungen angeboten.
Hydrate für trockenes, coloriertes Haar
Strength für strapaziertes, coloriertes Haar
Pure Volume für feines, coloriertes Haar
Perfect 4 Platinum für blondiertes, gesträhntes Haar
Alle Pureology Produkte sind dabei 100%ig vegan, paraben- und sulfatfrei und enthalten natürliche Pflanzenextrakte und Aromatherapie-Düfte. Zudem enthalten den patentierten AntiFade-Komplex, der für eine längere Haltbarkeit der Haarfarbe sorgen soll.
Kaufen könnt ihr die Produkte online im Hagel-Shop, bei Look Fantastic oder bei Flaconi - letzterer ist aktuell insgesamt der günstigste Anbieter.
Pureology Hydrate Reihe Review Shampoo Conditioner Kur Haar Maske Spray Sprühkur

Hydrate Shampoo | 250 ml | 13,45 € (UVP 20,45 €)

Inhaltsstoffe
Aqua, Sodium Cocoyl Isethionate, Disodium Laureth Sulfosuccinate, Sodium Lauryl Sulfoacetate, Sodium Lauroyl Sarcosinate, Cocamidopropyl Betaine, Glycol Distearate, Glycereth-26, Decyl Glucoside, Sodium Isethionate, Coconut Acid, Parfum, PPG-5-Ceteth-20, Divinyldimethicone/Dimethicone Copolymer, Polyquaternium-7, Sodium Chloride, Amodimethicone, Polyquaternium-10, Propylene Glycol, PEG-55 Propylene Glycol Oleate, Carbomer, Linalool, C11-15 Pareth-7, Benzoic Acid, Laureth-9, Glycerin, Limonene, Trideceth-12, Geraniol, Benzyl Alcohol, Sodium Benzoate, Magnesium Nitrate, C12-13 Pareth-23, C12-13 Pareth-3, Phenoxyethanol, Sodium  Acetate, Salicylic Acid, Hydroxypropyltrimonium Hydrolized Wheat Protein, Wheat Amino Acids, Hydrolized Vegetable Protein PG-Propyl Silanetriol, Isopropyl Alcohol, CI 60730/Ext. Violet 2, Methylchloroisothiazolinone, Hydrolized Soy Protein, Sorbic Acid, Magnesium Chloride, Methylisothiazolinone, Citric Acid, Benzophenone-4, Potassium Sorbate, Disodium EDTA, Helianthus Annuus Seed Oil, Tocopheryl Acetate, Ascorbis Acid, Butylene Glycol, Helianthus Annuus Seed Extract, Camellia Sinensis Leaf Extract, Melanin, Pentylene Glycol, Rosa Centifolia Extract, Tocopherol, Ethylhexylglycerin, Aloe Barbadensis Extract, Sodium Hydroxide.

Das Shampoo der Reihe ist zart lila eingefärbt und riecht gar nicht, wie ich es erwartet hätte, sondern leicht herb und kräuterig.
Pureology wirbt damit, sulfatfrei und vegan zu sein, was natürlich nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass die Produkte nicht reizfrei sind. Trotzdem ist natürlich absolut begrüßenswert, ein sulfatfreies Produkt zu bekommen, denn Sulfate sind extrem reizend und trocknen die Kopfhaut stark aus. Das oft verwendete und sehr, sehr harsche Tensid SLS (Sodium Lauryl Sulfate) findet sich daher nicht in der Inhaltsstoffliste, doch natürlich werden andere Tenside verwendet (ihr möchtet mehr zu Tensiden wissen? Skinci hat hier eine sehr gute Übersicht). Die verwendeten Tenside sind aber allesamt milde Tenside und vergleichsweise gut hautverträglich. Obwohl es einige verschiedene sind, kann die Verträglichkeit sogar immer noch besser sein, als bei der Verwendung von nur einem einzigen, harschen Tensid!
Trotz der milden Tenside schäumt das Shampoo sehr gut auf und man braucht eigentlich nur eine recht kleine Menge davon.
Ich empfinde das Shampoo als recht schonend reinigend und definitiv nicht austrocknend, was bei mir oft ein Problem ist. Den Duft empfand ich anfangs als etwas omahaft, aber eigentlich mag ich so kräuterige, natürliche Düfte ja - man ist es aber wohl gewohnt, dass Shampoos eher süß riechen. Nichtsdestotrotz mag ich den Geruch mittlerweile wirklich sehr gerne.
Pureology Hydrate Reihe Review Shampoo

Inhaltsstoffe
Aqua, Cetearyl Alcohol, Amodimethicone, Behentrimonium Chloride, Cetyl Esters, Isopropyl Alcohol, Mentha Arvensis Oil, Parfum, Trideceth-6, Methylparaben, Glycine Soja Oil, Helianthus Annuus Seed Oil, Panthenol, Butyrospermum Parkii Butter, Cetrimonium Chloride, Menthol, Limonene, Tocopherol, Simmondsia Chinensis Butter, Chlorhexidine Dihydrochloride, Salvia Officinalis Extract, Hydrolized Vegetable Protein PG-Propyl Silanetriol, Camellia Sinensis Leaf Extract, Rosmarinus Officinalis Leaf Extract, Hydrolized Soy Protein, Benzophenone-4, Linalool, Helianthus Annuus Seed Extract, Wheat Amino Acids, Mentha Piperita Extract, Ascorbic Acid, Melanin

Auch der Conditioner hat mich sehr überrascht, weil er wirklich riecht, wie wenn man zum ersten Mal auf ein superscharfes Airwaves Kaugummi beißt - richtig stark minzig. Ich liebe den Duft von scharfer, frischer Pfefferminze total, aber Vorsicht! Pfefferminzöl hat zwar einen kühlenden, erfrischenden Effekt, ist aber auch stark hautreizend. Ich würde deshalb tunlichst aufpassen, damit wirklich nicht großartig an die Kopfhaut zu kommen, geschweige denn, es genüsslich einzumassieren. Eure Kopfhaut wird es euch danken. Ich habe mir mal versehentlich eine gute Menge an den Hals geschmiert, als ich mir den Conditioner in die Längen gegeben habe und mein Hals hat sich den ganzen Tag "gekühlt" angefühlt. Nochmal in aller Deutlichkeit: "kühl" ist nicht gut!
Vom Haargefühl her finde ich den Conditioner gut, aber nicht außergewöhnlich. Meine Haare fühlen sich weich und gepflegt damit an, auch meine trockenen Spitzen fühlen sich normal an und nicht wie Stroh, das ist immerhin ein Pluspunkt. Dennoch hat er mich nicht nachhaltig beeindruckt, meine Haare fühlen sich jetzt nicht bemerkenswert anders an, als mit anderen Produkten. Den minzigen Geruch kann ich im trockenen Haar leider kaum noch wahrnehmen, was ich ein wenig schade finde - ich hätte wirklich ganz gern Pfefferminz-Haar...
Pureology Hydrate Reihe Hydra Whip Haar Maske Kur Spray Sprühkur

Hydra Whip Haarmaske | 150 g | 19,97 € (UVP ?)

Inhaltsstoffe
Aqua, Cetearyl Alcohol, Amodimethicone, Behentrimonium Chloride, Cetyl Esters, Isopropyl Alcohol, Parfum, Trideceth-6, Methylparaben, Helianthus Annuus Seed Oil, Mangifera Indica Seed Butter, Simmondsia Chinensis Butter, Panthenol, Persea Gratissima Oil, Cetrimonium Chloride, Tocopherol, Wine Extract, Chlorhexidine Dihydrochloride, Salvia Officinalis Extract, Hydrolized Vegetable Protein PG-Propyl Silanetriol, Rosmarinus Officinalis Leaf Extract, Camellia Sinensis Extract, Hydrolyzed Soy Protein, Benzophenone-4 Wheat Amino Acids, Ascorbic Acid, Melanin.

Auch die Maske finde ich gut und kann durchaus eine Pflegewirkung feststellen, aber auch hier hat mich nichts vom Hocker gehauen. Da hatte ich schon andere Masken, die einen bleibenderen Eindruck auf mich hinterlassen haben, wie z.B. die Redken All Soft Heavy Cream (250ml für ca. 21 €).
Die Hydra Whip ist aber auf keinen Fall schlecht oder auch nur durchschnittlich, sondern wirklich gut, aber eben "nur" gut. Grundsätzlich würde ich 20€ für eine gute Haarkur auch durchaus mal investieren, bin aber der Meinung, dass es hier besseres für das Geld gibt.

Color Fanatic Spray | 200 ml | 20,21 €

"Multitasking-Spray mit 21 Eigenschaften für coloriertes Haar"

Inhaltsstoffe
Aqua, Cocos Nucifera Oil, Amodimethicone, PPG-5-Ceteth-10 Phosphate, Polyquaternium-37, Phenoxyethanol, Propylene Glycol Dicaprylaze/Dicaprate, Acetamide Mea, Parfum, Lactamide Mea, Dimethicone PEG-7 Phosphate, Butylene Glycol, PPG-1 Trideceth-6, Trideceth-6, Behentrimonium Chloride, Xylose, Ethylhexylglycerin, Helianthus Annuus Seed Extract, Sodium Hydroxide, Linalool, Benzophenone-4, Cetrimonium Chloride, Tocopherol, Olea Europaea Oil, Camelina Sativa Oil, Ascorbyl Glucoside, Benzyl Alcohol, Geraniol, Citronellol, Benzyl Salicylate, Hydrolyzed Vegetable Protein PG- Propyl Silanetriol, Isoeugenol, Foeniculum Vulgare Seed Extract, Melanin

Ich finde es immer schwierig, diese Sprays zu beurteilen, denn in den seltensten Fällen kann ich bei ihnen eine direkte Pflegewirkung, bzw. einen signifikanten Unterschied bei meinen Haaren feststellen, vor allem, da ich das Spray ja in Kombination mit dem neuen Shampoo und dem Conditioner getestet habe. Etwas Negatives kann ich aber auf gar keinen Fall darüber sagen, denn auch hiermit haben sich meine Haare sehr gut angefühlt.
Ein gut gemeinter Rat allerdings: sprüht das Zeug nicht auf eure Fliesen, denn die sind danach glatt ohne Ende. Ernsthaft!
Pureology Hydrate Reihe Haarpflege Produkte Coloriertes Haar Review

Mein Gesamteindruck der Marke

Ich denke, Pureology hat wirklich solide Produkte im Programm über die man kein negatives Wort verlieren kann. Nachhaltig beeindrucken im Sinne von "Das muss ich unbedingt nachkaufen!" konnte mich aber keines. Positiv ist allerdings, dass hier im Shampoo milde Tenside verwendet wurden, was auf jeden Fall ein Pluspunkt gegenüber manch anderem Shampoo ist.
Im Übrigen sei aber angemerkt, dass Pureology zwar vegan sein mag, dies aber in Punkto Tierversuche nichts zu heißen hat. Soweit ich weiß, führt der L'Oréal Konzern nach wie vor Tierversuche durch und da Pureology eine L'Oréal Marke ist - nun ja. Man sollte sich also von einem (durchaus wahren) Aufdruck also nicht blenden lassen.

Kennt ihr die Pureology Produkte denn schon? Mir war Pureology nämlich vorher überhaupt kein Begriff! Würdet ihr die Sachen ausprobieren - vor allem das Shampoo wegen der milderen Tenside?

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Saskia
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Travel Diary Lissabon - Belém

Travel Diary Lissabon - Belém


Lissabon Lisbon Lisboa Travel Diary Reise Bericht Tipps Belem
Am zweiten Tag stand der Stadtteil Belém auf dem Plan, wo es einige interessante Dinge zu entdecken gibt. Wir hatten entsprechend viel Zeit eingeplant und legten den Hinweg mit dem Bus zurück. Sidenote: ich kann zwar nicht behaupten, oft (oder jemals) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, aber Fahrpläne in Lissabon lesen, ist eine Challenge für sich. Ich hab sie bis zum letzten Tag nicht verstanden. Außerdem gibt es keine Anzeige und keine Ansage der Haltestellen im Bus, was für den gemeinen Touristen eine ganz schöne Herausforderung sein kann.

Mosteiro dos Jerónimos

Einzelticket Kloster 10 €
Kombiticket Kloster und Torre de Belem 12 €

Wir mussten überhaupt nicht warten, was wahrscheinlich an unserer Reisezeit an sich lag. Ich habe im Vorfeld gelesen, dass die Schlange vor dem Kloster zu Stoßzeiten unfassbar lang sein soll und war echt auf alles vorbereitet. Aber Ende März - kein Problem!
Schon auf früheren Portugal-Reisen habe ich Kloster und Kirchen besucht und bin immer wieder beeindruckt von der Architektur und dem Detailreichtum, mit dem die Bauwerke gearbeitet und verziert sind.
Das Mosteiro dos Jerónimos gilt als das bedeutenste Bauwerk des manuelinischen Stils und wurde durch die sprudelnden Einnahmen aus dem Überseehandel - Vasco da Gama sei Dank - finanziert. Bis 1834 beherbergte das Kloster den Orden des Heiligen Hieronymus, woher auch der Name stammt. Heute gehört es zum UNESCO Weltkulturerbe und ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Lissabon.

Auf dem Platz vor dem Kloster angekommen, springt einem direkt das atemberaubend aufwendig und filigran gestaltete Südportal der Klosterkirche unübersehbar ins Auge. Kaum zu glauben, dass dies eigentlich nur ein Seiteneingang ist. In der Mitte sehen wir wieder einmal Heinrich den Seefahrer, in der Mitte des Torbogens ist die Maria mit Kind zu finden, umgeben von zahlreichen weiteren Statuen. Ganz oben über allen Heiligenfiguren steht der Erzengel Michael.
Und wenn man Glück hat, kommt man ganz unverhofft in den Genuss einer kleinen Dressuraufführung direkt auf dem Platz vor dem Kloster!
Lissabon Lisbon Lisboa Travel Diary Reise Bericht Tipps Igreja de Santa Maria de Belem Südportal Kirche Mosteiro dos Jeronimos Hieronymus KlosterLissabon Lisbon Lisboa Travel Diary Reise Bericht Tipps Mosteiro dos Jeronimos Hieronymus Kloster Arkaden Gang
Wir betraten aber zunächst das Kloster, das sich quasi an die Längsseite der Kirche anschließt. Man geht direkt in die Arkadengänge, die in zwei Geschossen den großen, beeindruckenden Kreuzgang umgeben.
Auch hier im Inneren des Klosters ist alles filigran und detailreich verziert. Die Säulen sind mit steinernen Blättern umrankt, überall finden sich Blüten, natürlich gibt es Wasserspeier und sowohl christliche als auch königliche Symbolik wurde integriert, zum Beispiel das königliche Wappen und das Kreuz des Christusordens. Ich war zunächst verwundert über die 12 winzigen Türchen auf einer Seite eines Ganges. Dann wurde mir klar, dass dies kleine Beichtkammern sind, denn die Mönche sollten nicht nur für das Seelenheil des Königs beten, sondern auch den Seefahrern und Pilgern, die vom Hafen in Belém aufbrachen, die Beichte abnehmen. Diese betraten ihre entsprechende Beichtkammer von der Kirche aus, wo sich die 12 Gegenstücke befinden.
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Die Klosterkirche Igreja de Santa Maria de Belém betritt man außerhalb des eigentlichen Klosters und wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, kostet sie auch unabhängig von einem Klosterbesuch keinen Eintritt. 
Direkt hinter dem Eingang befinden sich rechts und links die Sarkophage zwei große Persönlichkeiten Portugals - hier liegen der berühmte Seefahrer und Entdecker des Seewegs nach Indien Vasco da Gama und der Dichter Luís de Camoes, der mir allerdings bisher nicht bekannt war.
Die Kirche an sich ist auch wieder absolut atemberaubend - als wir vom Kloster aus den Oberen Chor betreten haben, standen wir erstmal kurz mit offenem Mund da. Unheimlich aufwendig, detailliert verziert, eine Decke, die von riesigen, verschnörkelten Säulen getragen wird und in den Seitenschiffen mehrere Königsgräber - wer auf Kirchen steht, sollte sich diese hier wirklich nicht entgehen lassen.

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Pastéis de Belém

Wenn wir schon nicht am Kloster anstehen mussten, dann auf jeden Fall bei der kleinen Konditorei ein wenig die Straße hinunter. Die Pastéis de Nata, diese wahnsinnig leckeren, winzig kleinen Kalorienbomben, sind ja schon lange kein Geheimtipp mehr. Ich kenne sie schon seit Jahren durch eine meiner besten Freundinnen, die selbst Portugiesin ist und liebe sie! Also sowohl die Teilchen, als auch die Freundin. 
Pastéis de Nata bestehen aus einem knusprigen Boden aus Blätterteig, der mit einer Creme aus Sahne, Eigelb und Zucker gefüllt wird. Genau. Kann eigentlich nur lecker sein! Man kann sie in der Bäckerei in kleinen Packungen kaufen und bekommt für unterwegs  kleine Sachets mit Puderzucker (mehr Zucker ist immer gut!) und Zimt mit!
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Laut Wikipedia wurden die kleinen Blätterteigteilchen angeblich von den Mönchen des benachbarten Klosters bereits im 18. Jahrhundert gebacken und nach der Schließung desselben weiterhin von der kleinen Bäckerei in der Nachbarschaft vertrieben. Der Laden in Belém soll aber angeblich die allerbesten Pastéis machen, weswegen ich natürlich unbedingt welche probieren musste.
Aber ganz ehrlich: ich behaupte mal ganz frech, dass ich auch schon bessere Pastéis gegessen habe. Man mag mir dafür eine Backpfeife verpassen wollen, aber als die besten von Lissabon würde ich sie jetzt wirklich nicht bezeichnen. Den Besuch in der Bäckerei bereue ich aber auf keinen Fall, allein diese riesigen Bleche voller Teilchen, der Betrieb, der kleine, traditionelle Laden an sich - es war ein Erlebnis! Außerdem ist es echt eine schöne Sache, sich nach dem Besuch des Klosters mit ein paar der Teilchen in den Park gegenüber zu setzen und ein wenig die Füße hochzulegen, bevor es dann weitergeht mit der Touri-Tour durch Belém!

Übrigens: In Belém waren die Teilchen mit über 1€ pro Stück mit am teuersten. Woanders bekommt ihr sie durchaus auch für 60 Cent! 

Padrao de Descobrimentos

Nachdem man einen kleinen Verdauungsspaziergang durch den Park gemacht hat, ist die nächste Anlaufstelle auf jeden Fall das unübersehbare Seefahrerdenkmal.
Portugal ist eine große Seefahrernation - nachdem Vasco da Gama, dessen Sarkophag wir in der Kirche gesehen haben, den Seeweg nach Indien entdeckt hatte, wurde Portugal zur größten See- und Handelsmacht jener Zeit.
Das Denkmal wurde 1960 zum Gedenken an Heinrich den Seefahrer errichtet und zeigt zahlreiche wichtige Persönlichkeiten, die zu seiner Zeit gelebt haben. 
Die Architektur finde ich sehr beeindruckend. Steht man direkt vor dem Denkmal, sieht man ein riesigen, nach unten gerichtetes Schwert, das Art symbolisiert, wie die Seefahrer damals "neues" Land in Besitz nahmen - indem sie ihr Schwert in den Boden rammten und vor dem nun entstandenen Kreuz niederknieten.
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Da der Lift im Inneren wieder kostenpflichtig war, haben wir uns entschieden, das Denkmal nicht zu besteigen. Leider konnte ich euch daher auch nicht das riesige Bodenmosaik auf dem Platz davor fotografieren. Dieses zeigt eine Windrose von 50 Metern Durchmesser, in deren Mitte sich eine Karte mit den Seerouten der damaligen Entdecker befindet.
Bewegt man sich auf die Seite des Denkmals, erkennt man die schiffsähnliche Form, die Segel und den Bug. Darauf sind auf jeder Seite 16 überlebensgroße Statuen angeordnet, die wichtige Persönlichkeiten aus dem portugiesischen Zeitalter der Entdeckungen darstellen. An der Spitze blickt Heinrich der Seefahrer mit einem Schiff in seinen Händen in die Ferne.

Torre de Belém

Einzelticket 6 €
Kombiticket Kloster und Turm: 12 €

Was wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen wollten, war der Torre de Belém - mein Highlight des Tages! Der alte Turm am Fluss ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons und eines der wenigen Bauwerke im manuelinischen Stil, die das Erdbeben von 1755, das einen Großteil der Stadt in Schutt und Asche legte, überlebten. Früher gab es einen Zwillingsturm auf der anderen Seite des Flusses, so dass feindliche Schiffe bei ihrer Durchfahrt durch das Kreuzfeuer der beiden Türme mussten, dieser wurde jedoch zerstört.
Allein von außen finde ich den Turm schon großartig, die reichen Verzierungen, die Bögen und Zinnen, könnte bitte jemand mein Haus mit solch einer Fassade ausstatten?

Neben vielen anderen Darstellungen befindet sich unter den Verzierungen auch die erste plastische Darstellung eines Nashorns, welche auf einer verrückten und eigentlich ziemlich traurigen Geschichte (zumindest für das Nashorn) beruht.
1515 schickte der Seefahrer Afonso de Albuquerque König Manuel ein indisches Nashorn als Geschenk. Dass das Tier zu dieser Zeit die Seereise überlebte, war wohl schon eine Sensation an sich - das arme Ding! Untergebracht wurde es ganz nashorngerecht in eben diesem Turm - bis der König sich entschloss, es großzügig und uneigennützig an den amtierenden Papst weiter zu verschenken. Das arme Tier wurde also erneut auf ein Schiff verfrachtet, nur dass es sein Ziel diesmal nicht erreichte. Das Schiff sank. Aber man ließ sich nicht lumpen und sammelte wenigstens den angespülten Kadaver ein, um ihn auszustopfen und dem Papst wenigstens ein ausgestopftes Nashorn zu überreichen. Ist ja auch was schönes fürs Wohnzimmer!
Und nicht nur der steinerne Nashornkopf am Torre de Belém erinnert an ebenjenes Nashorn, sondern es inspirierte auch Albrecht Dürer zu seinem berühmten Nashorn-Holzschnitt, den ihr bestimmt schon mal im Kunstunterricht gesehen habt - was total verrückt ist, denn dieser hatte das Nashorn nie live gesehen!
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Da der Turm sich komplett im Wasser befindet, kommt man nur über einen Holzsteg dorthin und kann die alte Zugbrücke passieren. Dass man dabei gut geduscht wird, ist sicherlich keine Seltenheit - wir blieben glücklicherweise verschont!
Direkt im Erdgeschoss befindet sich das Bollwerk des Turms, mit zahlreichen Kanonen in ihren Kanonenlöchern. Unterhalb befanden sich Lager für Munition und Proviant, der hintere Teil dieser Lager wurde zeitweise auch als Gefängniszelle benutzt. Aufrecht stehen kann man dort nicht, ich will mir gar nicht vorstellen, was es bedeutete, in diesem feuchten, dunklen Loch gefangen zu sein.

Insgesamt hat der Turm vier Etagen, die man nur durch eine enge Wendeltreppe besuchen kann. Menschen mit ausgeprägter Klaustrophobie - ich weiß nicht, ob das was für euch ist... Selbst ich finde solche Treppen immer ein wenig beklemmend, wenn vor dir Menschen sind, hinter dir Menschen sind, direkt über dir die Decke und du einfach nicht vom Fleck kommst. Aber nun gut, wir haben alle überlebt.
Der erste Raum ist der Governor's Room, auf dem Foto oben und unten seht ihr einen der Balkone des King's Room. Innen befindet sich hier ein großer Kamin in der Ecke und in den Boden sind Löcher eingelassen, durch die zur Not geschossen werden konnte. Safety first!
Im dritten Stock ist der Audience Room und natürlich befindet sich im oberen Stockwerk noch eine Kapelle. Von dort aus erreicht man dann abschließend die Dachterrasse des Turm, die bei gutem Wetter eine fantastische Aussicht auf Belém und über den Fluss bietet. 
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Eigentlich hatten wir an dem Tag noch mehr Aktivitäten geplant, allerdings mussten wir auf dem Turm selbst wirklich lange anstehen. Da die Wendeltreppe innen so eng sind und es wohl nur eine einzige gibt, müssen die Besucher, die zur obersten Etage wollen, in Schichten eingelassen  und wieder runtergelassen werden. Und das kann dauern. Also mussten wir in einer Schlange auf dem Turm selbst warten und es war echt windig und kalt dort oben. Dies nur als kleine Vorwarnung, falls ihr euren Besuch ebenfalls an einem etwas kühleren Tag plant.

LX Factory

Mich als altes Landei hat LX Factory total neugierig gemacht. Es handelt sich um ein stillgelegtes Fabrikgelände, wo sich nun kleine Shops, Ateliers, Restaurants, Cafes und Bars angesiedelt haben. Hört sich für mich ziemlich cool an!
Wenn ihr von Belém aus dorthin wollt, nehmt besser den Bus, denn es ist ein ganz schönes Stück zu laufen. Ich weiß das, weil der nächste Bus erst in 25 Minuten gefahren wäre und bevor ich die untätig an der Haltestelle vertrödele, laufe ich lieber (mein Mann übrigens nicht).
Wir kamen dann aber auch zu einer sehr ungünstigen Zeit an und viele Läden und Restaurants waren gerade dabei zu schließen oder hatten noch nicht wieder geöffnet. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, eine kleine Runde über das Gelände zu drehen, wo ihr an jeder Ecke neue, kreative Street Art entdecken könnt! Ein inspirierender Ort!
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Wir kamen dann aber auch zu einer sehr ungünstigen Zeit an und viele Läden und Restaurants waren gerade dabei zu schließen oder hatten noch nicht wieder geöffnet. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, eine kleine Runde über das Gelände zu drehen, wo ihr an jeder Ecke neue, kreative Street Art entdecken könnt! Ein inspirierender Ort!
An einer kleinen Bar direkt am Eingang habe ich den ersten richtigen Green Juice meines Lebens getrunken und muss sagen: so super, wie alle immer tun, schmecken die gar nicht! Aber ich habe mich wahnsinnig gesund und hip gefühlt und nur das zählt am Ende, oder?

Im nächsten Post wird es dann um das Örtchen Sintra gehen, das man von Lissabon aus gut mit dem Zug erreicht!
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Saskia
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