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Meine Helferlein bei Neurodermitis


Wie ihr vielleicht wisst, leider auch ich an Neurodermitis. Bzw. am "atopischen Ekzem", so nennt man das wohl heute. Meine Form ist Gott sei Dank nicht stark ausgeprägt, aber sie kommt schubweise und hängt stark mit meinen Allergien zusammen. Hab ich also einen Allergieschub, was vor allem im Frühjahr wegen dem Heuschnupfen häufig vorkommt, wird auch meine Haut wieder schlimmer. 

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Es äußert sich vor allem an meinen Beinen. Die Haut an den Schienbeinen ist ja sowieso zum Austrocknen prädestiniert und hier habe ich auch die meisten Probleme. Wenn ich während eines Schubes nicht penibel auf die richtige Pflege achte und mich immer und immer wieder eincreme, werde ich mir über kurz oder lang während dem Schlafen die Schienbeine blutig kratzen. Ja, das ist genauso eklig, wie es sich anhört und noch dazu verdammt schmerzhaft und ziemlich unsexy.
Auch an den Oberarmen habe ich Probleme, hier sind es aber eher vereinzelte trockene, gerötete Stellen, die relativ einfach zu bändigen sind, die mitunter aber auch fürchterlich trocken und schmerzhaft werden können. 
Letztlich muss ich immer meine Haut im Gesicht im Auge behalten. Hierfür Produkte zu finden, die meine Mischhaut nicht total ausarten lassen, war immer das größte Problem für mich. Denn ich kann mir keine ultrafettige Gesichtscreme draufpacken, so wie es die Neurodermitis-Haut eigentlich bräuchte, weil die fettige, stets übel gelaunte Mischhaut dann mit Pickeln um sich wirft. Ein Riesendilemma in dieser Hinsicht also.
Mittlerweile habe ich aber einige Produkte gefunden, mit denen ich sehr zufrieden bin und die mir helfen, meine Haut auch in schwierigen Zeiten einigermaßen im Griff zu halten.

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Hautpflege fängt beim Duschen an.
Ich habe schnell gemerkt, dass mir "normale", wohlriechende Duschgels zwar jetzt nicht wirklich schaden, aber dass sie mir eben auch nichts bringen. Eher hatte ich den Eindruck, dass die meisten meine Haut austrocknen. Vom Hautarzt wurde mir empfohlen, ein Duschöl zu verwenden, womit ich aber wegen der flüssigen Konsistenz nicht gut zurechtkam - persönliche Abneigung. Die Wirkung war nämlich gut. 
Auf der Suche nach einem Mittelweg habe ich dann die Balea MED pH Hautneutrale Creme-Öl Dusche mit Nachtkerzenöl zugelegt und seitdem auch kaum mehr was anderes benutzt. Ich kann nicht sagen, ob sie so viel pflegender ist, als herkömmliche Duschgels, aber meine Haut spannt mit ihr nicht ganz so schlimm und ich fühle mich wohler, wenn ich sie benutze. Cremen muss ich natürlich trotzdem noch.
Außerdem bade ich regelmäßig mit Ölzusätzen. Bei DM bekommt ihr echt günstig ein Nachtkerzenölbad von Das gesunde Plus, das ich ganz toll finde. Über die Wirkung von Nachtkerzenöl bei Neurodermitis wird anscheinend mittlerweile sehr gestritten, vor allem über die Wirksamkeit bei innerer Anwendung, aber nach dem Ölbad fühlt sich meine Haut wunderbar an. Allerdings würde sie sich mit einem anderen Öl mit Sicherheit genauso wunderbar anfühlen, ich habe nur noch kein anderes (reines Öl) ausprobiert. Beim Baden sollte man übrigens darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist, denn zu heißes Wasser wirkt wiederum austrocknend. Nach dem Bad achte ich immer darauf, die Haut nur leicht abzutupfen, damit das Öl auf meiner Haut bleibt und wirken kann.
Was bei Neurodermitis immer gut ist, sind Salzbäder, das hat mir meine Mutter schon gesagt. Als ich klein war fuhr sie mit mir und meiner Schwester mehrmals zur Kur an die Nordsee und ich weiß noch, dass wir auch dort immer diese Bäder verpasst bekommen haben. Bei DM habe ich diese Riesenpackung mit Totes Meer Badesalz gefunden. Sie enthält 3 Beutel Salz mit je 500g, die man komplett in die Wanne kippt. Ich habe zwar gelesen, dass das Badesalz eigentlich keinerlei Nutzen hat, da man, damit man die entzündungshemmende Wirkung erreicht, irgendwas mit 30 Kilo Salz in die Badewanne kippen müsste, aber ich fühle mich nach dem Salzbad sehr wohl und habe den Eindruck, dass es meiner Haut gut tut.

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Bei Neurodermitis hört man immer: cremen, cremen, cremen. Prinzipiell ist das auch richtig, allerdings ist nicht jede Creme gleich gut geeignet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich Cremes mit Duftstoffen eigentlich direkt in die Tonne treten kann, da sie meiner Haut absolut nichts bringen. Meist reizen sie sie noch zusätzlich, das ist dann der einzige Effekt, den ich spüre. Aber die Feuchtigkeit, die ich benötige, können solche Cremes einfach nicht spenden. 

Deshalb benutze ich jetzt seit Jahren ein Produkt, das ich damals vom Hautarzt empfohlen bekommen habe und mit dem ich seitdem, trotz seines hohen Preises von ca. 16€ sehr zufrieden bin, nämlich die Iso-Urea Körpermilch von LaRoche-Posay. Die Körper"milch" ist eigentlich keine Milch, es ist tatsächlich eine dicke Creme, die durch ihren Urea Anteil von 5% (Urea bindet Wasser) auch wirklich in der Lage ist, meiner Haut die Feuchtigkeit zu spenden, die sie benötigt. Die Creme enthält außerdem Thermalwasser und keine Parabene. 
Solche Cremes gibt es natürlich auch von anderen Herstellern, ich würde mich aber in der Hinsicht wirklich auf die Apothekenmarken verlassen, in der Drogerie habe ich in Sachen Cremes keine guten Erfahrungen gemacht.

Eine Creme für's Gesicht habe ich eigentlich mehr durch Zufall mit der Atoderm Nutritive Creme von Bioderma gefunden. Ich hatte zufällig in Saarbrücken eine Apotheke entdeckt, die auch Bioderma führt und bin beim Durchstöbern des Regals auf diese Creme aufmerksam geworden. Nach einem Gespräch mit der Apothekerin habe mich damals entschieden, ihr einfach eine Chance zu geben und habe es nicht bereut.
Die Creme ist als erste Creme wirklich in der Lage, meine trockene Haut ausreichend zu pflegen, führt dabei aber nicht zu Pickeln. Ich bin wirklich absolut begeistert davon! Meine trockenen Stellen sind völlig verschwunden und zwar zum ersten Mal seit wirklich langer Zeit!
Die Konsistenz ist recht dick und sie enthält keine Duftstoffe, was mir mittlerweile recht wichtig ist, da diese bei mir (leider) zu Irritationen führen. Aufgrund der dicken, reichhaltigen Konsistenz benutze ich sie eigentlich nur abends, da sie doch etwas Zeit zum Einziehen braucht und meine Haut, wenn ich sie tagsüber benutze, leider etwas fettig aussehen lässt. 

Dies sind natürlich nur die frei verkäuflichen Mittel, die ich über die Jahre so gefunden habe. 
Wenn es gar nicht anders geht, muss auch ich zum Hautarzt, damit der sich die Geschichte anschaut. Von ihm bekomme ich dann in akuten Phasen (wenn es nicht mehr anders geht) eine Kortisonsalbe verschrieben und ein Rezept für eine extrem fettige Salbe (Konsistenz ähnlich wie Vaseline), die mir dann in der Apotheke gemischt wird. In akuten Phasen ist es wirklich wichtig, dass ihr einen Arzt aufsucht, denn wenn es mal zu spät ist und die Haut nicht mehr nur trocken, sondern wirklich entzündet ist, ist es sehr sehr schwer, die Haut alleine und ohne verschreibungspflichtige Mittel wieder in den Griff zu bekommen. Manchmal ist das eben nötig!
Wenn ihr Neurodermitis habt, rate ich euch, auf jeden Fall einen Allergietest machen zu lassen, falls ihr das noch nicht getan habt und Nahrungsmittel zu vermeiden, die ihr nicht so gut vertragt. Ich hatte am Anfang "nur" Allergien gegen Bäume, Gräser und solche Sachen, mittlerweile kann ich auch die Früchte der betreffenden Bäume nicht mehr essen. Früher ging das ohne Erstickungsanfall, aber ich vermute, dass das fragliche Obst auch die Neurodermitis angeregt hat.

Ich möchte aber ganz ganz stark betonen: ich habe wirklich nur eine sehr sehr leichte Form der Neurodermitis. Nur in Kombination mit meinen Allergien kann sie mal etwas schlimmer werden, aber es gibt sehr viel schlimmere Formen davon. Ich werde mir hier nicht anmaßen, euch irgendwelche Tipps zu diesen schweren Formen zu geben, da Neurodermitis eine sehr komplexe Krankheit ist und ich davon im Detail gar keine Ahnung habe. Ich wollte euch in diesem Post lediglich zeigen, welche Produkte mir persönlich bei meiner schwachen Form helfen und die ich gerne und regelmäßig benutze.

Ich weiß, dass es viele Menschen mit solchen Hautproblemen gibt. Gehört ihr vielleicht auch dazu? Was tut ihr dagegen? Achtet ihr auf spezielle Pflege, so wie ich? 


Unterschrift
Saskia
7 Comments
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Kommentare:

  1. eine Leidensgenossin :) Ich hatte früher recht stark mit neurodermitis zu kämpfen, aber glücklicherweise habe ich jetzt nichts mehr, aber ich habe hat irre trockene Haut und kann nicht alles vertragen. Besonders mein Gesicht ist mega trocken und ich muss da wirklich aufpassen, was ich an Produkten nehme. Ich benutze da die Coldcream von weleda. Aber das Balea Duschöl schaue ich mir mal näher an :)
    http://lovelyjasmin92.blogspot.de/

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    1. Beim Gesicht ist es bei mir immer ein Problem gewesen. Zu fettig konnte man eben gleichsetzen mit "macht Pickel" und weniger reichhaltig mit "lässt die Haut schuppen". Ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich mit dem bioderma Zeug bin! So muss halt jeder seins finden...!
      Cool, dass du auch was hast, das für dich passt!

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  2. Ich benutze die Lipikar von La Roche Posay. Seither ist es schon besser geworden, allerdings habe ich gerade stressbedingt immer wieder schlimme Schübe, die mich echt fertig machen +.+
    Sonst benutze ich noch Optiderm Creme aus der Apotheke.

    Liebe Grüße,
    Amelie

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    1. Die schau ich mir mal an! Ich hab so die Angewohnheit, dass ich, habe ich mal was gefunden, das funktioniert, nicht mehr experimentiere. Was an sich ja nichts schlechtes is. Aber vielleicht gibts ja auch noch was besseres, ne?
      Die Schübe sind echt mies, gerade wenn sie stressbedingt kommen. Denn den kann man ja nicht immer vermeiden. Ich hoffe für dich, dass du was findest, das dir auf Dauer gut hilft! Neurodermitis ist kacke!

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  3. Meine Neurodermitis ist zum Glück rausgewachsen, als Kind hatte ich das richtig schlimm und momentan kämpfe ich mit Nesselsucht, wäre ja auch zu schön, wenn meine Haut sich mal beruhigen würde. Ich war aber auch in der Apotheke und hab mir von Eucerin ein Spray geholt, herkömmliche Produkte helfen irgendwann leider echt nicht mehr weiter.

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    1. Bei mir muss es als baby und Kleinkind, bzw bis ich vier, fünf war auch ganz ganz schlimm gewesen sein - ich kann mich daran nicht mehr wirklich erinnern. Aber ich hatte da so die typischen Stellen und dann halt wirklich rot und entzündet und wundgekratzt...
      Das is mit der Zeit fast ganz weggegangen. Ich hatte immer noch eine Stelle am Bein, die ich damals anscheinend so gekratzt habe, dass dauerhaft Pigment fehlt (??? So hab ich den Arzt verstanden...) und an dieser Stelle fing es vor n paar Jahren, als der Heuschnupfen schlimmer wurde, wieder an. Ich hoffe nur, dass es nicht noch schlimmer wird.
      So Hautkrankheiten sind echt fies, ein ewiges auf und ab und weg bekommst du es eh nie...!
      Für was ist dieses Spray denn genau?

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  4. Ich hab zum Glück nicht mehr so dolle Probleme mit Neurodermitis. Nur noch an den Hängen und da hilft mir nur Hydrocort. Gute Creme, stinkt nur leider :/

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