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Rom - der erste Rundgang


Wie ihr vielleicht auf Twitter oder Instagram mitbekommen habt, haben wir uns in diesem Jahr relativ spontan entschlossen, ein paar Tage in Rom zu verbringen. An unserem kleinen Trip möchte ich euch natürlich auch ein wenig teilhaben lassen und hoffe, dass es euch gefällt!

Gebucht haben wir, da die Preise sehr günstig waren, bei Ryanair, unsere Unterkunft haben wir über Wimdu gebucht (78 €/Nacht für uns beide zusammen).

Unser Flug ging früh morgens, weshalb wir uns nachts um drei auf den Weg nach Frankfurt/Hahn machen mussten. Nach anderthalb Stunden Flugzeit waren wir auch schon angekommen (mehr ist mit Ryanair auch kaum auszuhalten) und stiegen in unseren schon von zuhause aus gebuchten Shuttle Bus zum Hauptbahnhof Termini in der Stadt. Dort mussten wir uns erst mal orientieren, wenn man nur Kleinstadtgetümmel gewohnt ist, überfordern einen die Menschenmassen dann doch ganz schnell mal! Nach einigen Anläufen fanden wir dann auch einen Kiosk, der uns die U-Bahn-Tickets verkauft hat und mit selbiger machten wir uns dann auf den Weg zu unserer Wohnung.

Die Schlüsselübergabe war gegen halb elf. Nachdem ich die Nacht zuvor einfach durchgemacht habe (ich kann nicht einfach nur zwei Stunden schlafen, da bleibe ich lieber gleich wach), war bei mir danach erst mal die Luft raus und ich musste mich für ein paar Stündchen auf's Ohr hauen. 

Gegen drei machten wir uns dann aber auf die Suche nach einem Supermarkt und besorgten uns Getränke und etwas für's Frühstück.

Dann konnte es endlich mit der ersten kleinen Erkundungstour losgehen. Da der Vatikan quasi direkt um die Ecke unserer Wohnung war, zog es uns vorbei an den Vatikanischen Museen, immer entlang der massiven Außenmauern, natürlich direkt zum Petersplatz.

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Worte können die Dimensionen, die dort auf euch einschlagen, nicht beschreiben. Wir waren völlig baff und haben eigentlich nur mit offenen Mündern den Platz überquert und gestaunt (ein Foto vom Dom selbst haben wir leider nicht machen können, da die Sonne uns ganz eklig entgegengeknallt hat).
Allerdings mussten wir uns auch wieder einigermaßen schnell losreißen, denn um sechs wurden wir schon von unserem Vermieter abgeholt, der uns zusammen mit seiner japanischen Freundin ein wenig in der Stadt rumführen und essen gehen wollte.
So ging es für uns, nach einer holprigen Fahrt in einem kleinen weißen Fiat, zum Pantheon, einem Gebäude, das mich seit meiner Schulzeit fasziniert hat.

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Dieser Tempel wurde um 120 n.Chr. fertiggestellt und besaß für eine sehr, sehr lange Zeit die größte Kuppel der Welt mit einem Durchmesser von 43m. Was für eine Leistung und das vor fast 2000 Jahren! Das Loch in der Mitte der Kuppel hat einen Durchmesser von 9m! Könnt ihr euch das vorstellen? Ich konnte es nicht. 
Die Säulen vor dem Eingang zur Kirche wurden jeweils aus einem einzigen Marmorblock gehauen - unfassbar! Und ja, das Pantheon wird seit dem Jahr 609 als "normale" Kirche genutzt, dies ist wohl mit einer der Gründe, warum der ursprüngliche Tempel als das am besten erhaltene Bauwerk der römischen Antike gilt.

Dann ging unser Weg weiter, vorbei am Hadrianstempel. Von den ehemals 13 Längs- und 8 Quersäulen sind nur 11 Längssäulen geblieben. Diese Säulen wurden später in ein Zollhaus integriert, heute befindet sich in dem Gebäude die Börse.

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Den letzten "größeren" Stopp unserer kleinen Führung legten wir auf der Piazza Navona, dem Platz mit dem Fontana dei quattro fiumi (Vierströmebrunnen) von Bernini ein.
Der Brunnen stellt die  größten Flüsse der damals (1648 - 51) bekannten Kontinente dar, die Donau, den Ganges, den Nil und den Rio de la Plata und repräsentierte so auch die damals bekannte Welt, in der Mitte befindet sich ein riesiger Obelisk mit Hieroglyphen.

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So aufregend das alles war - unsere Mägen sagten uns zu dem Zeitpunkt deutlich, dass sie genug hatten. So ließen wir uns von unseren beiden Begleitern in ein Restaurant führen ("Der macht uns einen guten Preis") und ließen es uns mit Pizza, Pasta und Wein gut gehen und um mich völlig glücklichselig zu machen, gab's danach auch noch einen Abstecher in die nächste Gelateria. 
Zum krönenden Abschluss brachte uns Angelo noch auf einen der Hügel Roms, von wo aus wir die Stadt bei Nacht bewundern konnten. Wo genau das war, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, denn ich bin auf der Fahrt fast eingeschlafen :D 


Am ersten richtigen Tag unserer Reise wollten wir uns etwas intensiver in der Stadt umschauen. Also Wasserflaschen und Sonnencreme eingepackt und los!
Unser erster Weg führte uns natürlich zu DEM Wahrzeichen von Rom überhaupt: dem Kolosseum

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Ich war darauf eingestellt, dass ich ziemlich beeindruckt sein würde. Aber wenn man wirklich davor steht - es ist unbeschreiblich. In dem Moment wird einem auch vor Augen geführt, was es bedeutet, wenn man vom Kolosseum als einer architektonischen sowie auch logistischen Meisterleistung steht. 
Vor der Unterkellerung des Kolosseums konnte die riesige Arena sogar geflutet werden, damit Seeschlachten geführt werden konnten! Das war mir völlig neu und drückt die unvorstellbaren Dimensionen dieses Bauwerks ganz gut aus.
Aber wir hielten uns dort nicht lange auf, da klar war, dass wir das Kolosseum an einem anderen Tag noch ausgiebig besichtigen würden und setzen unseren Weg fort, der uns am Konstantinsbogen in unmittelbarer Nähe vorbei führte.

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Auch am Palatin, den wir an einem anderen Tag besuchen wollten, gingen wir vorbei, bis wir zum Circus Maximus gelangten. 
Dies war mit 600m Länge und 140m Breite der größte Circus im antiken Rom. Obwohl das einst sumpfige Feld schon im 6. JH v.Chr. trockengelegt und für Spiele genutzt wurde, wurde erst im 4. JH n.Chr. der endgültige Bauzustand des Circus erreicht. Am einen Ende des Geländes hat man mittlerweile Teile der Sitzreihen und Treppen ausgegraben, sowie einen Turm, der, soweit ich weiß, aber zu einer Kirche gehörte, die später auf dem Gelände errichtet wurde. Genutzt wurde die Strecke vor allem für Wagenrennen, der Mittelwall ist sogar heute noch zu erkennen.

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Danach wollten wir eigentlich die Kirche Santa Maria in Cosmedin besichtigen. Dort befindet sich nämlich der berühmte Bocca della Verità, ein Relief einer Tritonenmaske. Eine Legende besagt, dass sie einem Lügner, der die Hand in ihren Mund steckt, die Hand abbeißt, weshalb Touristen natürlich zuhauf dorthin pilgern, um ihre Hand in das Loch zu stecken. Als wir aber sahen WIE viele Touristen das tun wollten, haben wir darauf verzichtet, uns dieses sagenumrankte Stück Marmor anzusehen ;)

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Stattdessen machten wir eine kurze Pause bei den alten Tempeln gegenüber.
Da wir die falsche Straße wählten, führte unser Weg zu unserem nächsten Stop, dem Kapitol, uns zu dessen Rückseite. Glücklicherweise aber, denn so erhielten wir einen wunderbaren Blick auf das direkt unter uns liegende Forum Romanum.

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Dann ging es hinauf zum Kapitolsplatz, einem wirklich wunderschön gestalteten Platz. Er wird eingesäumt vom Konservatorenpalast, dem Sitz der römischen Beamten und dem Standesamt (wir wurden Zeugen einer römischen Hochzeit) auf der linken Seite, dem kapitolinischen Museum und dem Senatorenpalast, dem Sitz des Bürgermeisters auf der Stirnseite. 
Der Platz wurde von Michelangelo entworfen, sein Pflaster stellt einen riesigen Stern dar, in dessen Mittelpunkt sich das Reitermonument des Kaisers Marc Aurel (eine Kopie, das Original befindet sich im kapitolinischen Museum) befindet.
Das kapitolinische Museum wollten wir ursprünglich auch an einem anderen Tag besichtigen, allerdings hat unsere Zeit dafür letzten Endes leider nicht gereicht.


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Dann ging es weiter zum nächsten Monumentalbau, dem Monumento a Vittorio Emanuele. Das zu Ehren des ersten Königs des neu gegründeten Italiens erbaute Denkmal erschlägt einen fast und seine Ausmaße kann ich nicht in Worte fassen. Durch gerade diese Ausmaße, den gewaltigen Säulenreihen, dem überdimensionalen, 12m hohen bronzenen Reiterstandbild und den riesigen Treppen, spiegelt es wohl tatsächlich ganz gut den nationalistischen Gedanken der damaligen Zeit wieder.
Wie es oft bei Nationaldenkmälern ist, findet sich auch hier ein Grab eines unbekannten Soldaten und den Altar des Vaterlandes, dessen ewige Flamme Tag und Nacht von zwei Soldaten bewacht wird. 

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Steht man direkt vor diesem Ungetüm, befindet sich linker Hand das Kaiserforen mit der berühmten Trajanssäule
Die Säule war ursprünglich als Grabmal für Trajan gedacht. Ein Reliefband mit Darstellungen von Feldzügen windet sich um die Säule herum. Ihr Sockel enthielt die Asche des Kaisers, auf der Spitze befand sich seine Statue, die aber im Mittelalter verschwand und vom Papst durch ein Standbild des Heiligen Petrus ersetzt wurde.
Hinsichtlich der Kaiserforen will ich hier nicht weiter ins Detail gehen, ich glaube, der Rahmen für diesen Post ist zwar sowieso schon lange gesprengt, aber das würde jetzt doch etwas zu weit führen.
Allerdings war ich auch hier einfach geplättet von den gigantischen Ausmaßen der Bauwerke. Man braucht zwar viel Fantasie, um sich vorstellen zu können, wie es hier irgendwann mal ausgesehen haben muss, aber die Anlagen müssen gigantisch gewesen sein, vor allem, wenn man bedenkt, dass ein Teil von ihnen immer noch unter den Straßen begraben liegt!
Die Kaiserforen wurden nämlich von Mussolini, auch ein recht bekannter italienischer Staatsmann unter der Via dei Fori Imperiali begraben, einer riesigen Paradestraße, die direkt zum Kolosseum führt und die der gute anscheinend unbedingt benötigte. Mittlerweile ist die Straße für den Privatverkehr gesperrt, sonntags wird sie auch für den öffentlichen Verkehr gesperrt. 


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Neben den Kaiserforen befinden sich die Trajansmärkte, eine riesige Marktanlage, die Geschäfte und andere Nutzarchitektur enthielt. 

Da unsere Füße mittlerweile gehörig qualmten und sich der Tag so langsam dem Ende neigte, beschlossen wir, mit der U-Bahn bis zur spanischen Treppe zu fahren und dann zum Piazza del Popolo zu spazieren. 
Was genau an dieser Treppe so interessant sein soll, habe ich nicht verstanden, muss aber auch zugeben, dass ich nichts darüber gelesen habe. Hier war wie zu erwarten die Hölle los, aber der Platz davor konnten seinen vollen Charm nicht entfalten, weil der Brunnen direkt vor der Treppe leider restauriert wurde und von Bauzäunen verhüllt wurde. So konnten wir außer einer Menge Menschen, die auf einer langen Treppe saßen nur ein paar arme, abgemagerte Pferde vor Kutschen "bewundern".

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Nachdem wir durch noble Einkaufsstraßen mit allen Designermarken der Welt geschlendert sind, kamen wir am Piazza del Popolo, dem letzten Anlaufpunkt unseres (ziemlich langen) Tages an.
Auch dieser Platz ist ziemlich eindrucksvoll. Umrahmt wird der von insgesamt drei (!) Kirchen und einem der früheren Stadttore, in der Mitte befindet sich ein riesiger Obelisk, der ursprünglich 1250 v.Chr. von Ramses II. vor dem Sonnentempel in Heliopolis errichtet wurde. 

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Ja, das waren unsere ersten beiden Tage in Rom. Ich hoffe, dieser Post hat euch gefallen, es tut mir leid, wenn er den Rahmen etwas gesprengt haben sollte.
Lasst es mich wissen, ob ich noch mehr erfahren wollt und ob euch die geschichtlichen Aspekte (ich hab ja auch nur Laienwissen) überhaupt interessieren oder ob ihr nur hübsche Bilder angucken wollt :D

Unterschrift
Saskia
7 Comments
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Kommentare:

  1. Rom steht auch noch ganz oben auf meiner Reise-Liste - meine Mutter war bereits vor vielen Jahren mal mit meiner Oma dort & war total begeistert, letztes Jahr hat mein Bruder seine Abireise auch nach Rom gemacht. Allein seine Bilder anzusehen war schon echt toll - genauso jetzt deine Aufnahmen zu sehen :)

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    1. Ich verstehe nicht, warum ich so lange mit der Reise gewartet habe! Es hat alle Erwartungen übertroffen und war so unglaublich toll da! Dabei war es gar nicht so teuer, wie ich immer gedacht habe! Von daher: bei der nächsten Urlaubsplanung musst du Rom unbedingt berücksichtigen :)

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  2. Mensch da habt ihr aber ganz schön viel gemacht . Rom ist meine Lieblingsstadt. Ich war schon bestimmt 20 mal in Rom und könnte immer wieder hingehen. Ich finde es so toll, dass man egal wo man hinläuft immer wieder alte Gebäude und Ruinen findet. Das findet man sonst nirgends. Eine absolute Traumstadt :)

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    1. Also nach den paar Tagen waren wir auch wirklich ganz schön fertig. Wären wir noch einen Tag da gewesen, hätte ich mich in den Park legen müssen, da ging echt nichts mehr. Du siehst hier ja wirklich nur die Bilder vom ersten Tag :D
      Die Stadt hat mich unheimlich fasziniert, ich bin ja generell ein großer Fan von geschichtsträchtigen Städten und Rom ist da glaube ich das Non-Plus-Ultra. Ich könnte direkt nochmal hinfahren und mir würde nicht langweilig werden!

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  3. Wirklich eine wunderschöne Stadt. Ich war leider noch nie dort und werde wohl auch nie per Auto nach Italien reisen, weil ich genug Leute kenne, die in Rom und um Rom und um Rom herum ausgeraubt worden sind bzw. deren Auto dann geknackt oder ganz weg war. Aber für ein paar Tage hinfliegen kann ich mir super vorstellen.ö

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    1. Mit Ryanair sind die Flüge auch definitiv günstiger als das Autofahren :)
      Aber das glaub ich dir gerne mit den geknackten Autos. Wir sind jetzt nicht allzu oft mit der U-Bahn gefahren, aber haben schon 2 Taschendiebstähle mitbekommen. Da muss man echt schwer aufpassen. Und ein unbewachtes Auto mit ausländischem Kennzeichen ist da bestimmt auch ein sehr beliebtes Ziel! Aber ich denke, das das generell in großen Städten mit viel Tourismus ein Problem ist. Freunden von mir ist direkt am ersten Tag in Miami der Mietwagen geknackt worden...

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  4. Wunderschöne Bilder! Ich war bisher nur zweimal kurz in Rom, aber in Ruhe konnte ich mir die Stadt noch nicht ansehen. Allerdings war ich damals schon begeistert und möchte unbedingt nochmal hin.
    Ich bin damals auch mit Ryanair geflogen, grausam! Das werde ich so schnell nicht nochmal machen, vor allem, wenn man Zeit zum Suchen hat, die Flüge nicht so viel günstiger sind.

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