Theme Layout

[Rightsidebar]

Boxed or Wide or Framed

Theme Translation

Display Featured Slider

Yes

Featured Slider Styles

[Boxedwidth][caption2]

Display Grid Slider

No

Grid Slider Styles

Display Trending Posts

Yes

Display Author Bio

Display Instagram Footer

Copyright © 2012 - 2018 The Beauty and the Blonde. Powered by Blogger.

Tolle Blogs

Recent Posts

3/random posts

Monument Valley
Willkommen im wilden Westen


Westcoast Roadtrip Monument Valley Traveldiary Reisebericht
Nachdem wir uns am Morgen vom Grand Canyon verabschiedet haben und den Nationalpark zur östlichen Ausfahrt verließen, machten wir uns höchst motiviert auf zum Monument Valley. Ich hatte mich im Vorfeld nicht großartig darüber informiert und plante daher nur einen kurzen Zwischenstopp auf unserem Weg nach Page, von wo aus wir den Antelope Canyon besuchen wollten.
Nachdem wir navigationslos und nur mithilfe der Straßenschilder wie die Neandertaler die wunderschöne Landschaft von Arizona durchquert hatten, kamen wir mittags heil in Utah an. Ich hatte mir ja bereits in Deutschland eine amerikanische SIM-Karte besorgt, nicht nur, damit ich unterwegs genug Datenvolumen für Insta-Stories haben würde, sondern, weil wir mit Google Maps navigiert haben. Ein Navi fürs Auto zu mieten ist nämlich richtig teuer und ein mobiles haben wir sonst leider nicht. Jedenfalls stellte sich im Nachhinein heraus, dass die Sim Karte auf einem Großteil unserer Route nicht funktioniert. Ich gehe davon aus, dass es daran liegt, dass es sich bei diesem Gebiet weder um Arizona noch Utah, sondern um Navajo Nation Reservation handelt, ein "Indianerreservat", das von den Navajo selbst verwaltet wird. In diesem Zusammenhang fand ich es übrigens extrem interessant, sich mal genauer mit der Geschichte und auch der heutigen Situation der amerikanischen Ureinwohner zu befassen, denn das ist auch ein Thema, das an uns ziemlich spurlos vorbeigeht, obwohl es in meinen Augen wirklich eine Ungeheuerlichkeit ist. Aber dies ist wahrscheinlich der falsche Ort, um dieses Thema weiter zu diskutieren.
Westcoast Roadtrip Monument Valley Traveldiary Reisebericht
Da das Land den Navajo gehört, gilt der Nationalpark-Pass für das Monument Valley natürlich nicht. Hier hält man an einem kleinen Kassenhäuschen und entrichtet einen extra Eintritt von ... Dollar.
Nach einer kurzen Fahrt gelangt man direkt auf den großen Parkplatz vorm Visitor Center, neben welchem vor einigen Jahren ein großes Hotel gebaut wurde. Das "The View" hat damit eine großartige Lage, hier müssen die Sonnenauf- und untergänge atemberaubend schön sein. Wenn es ins Reisebudget passt, würde ich tatsächlich eine Übernachtung in Erwägung ziehen. Auch der Sternenhimmel über dem Monument Valley wird sicherlich wunderschön sein!

Da ich, warum auch immer, davon ausgegangen bin, dass es sich beim Monument Valley um ein Naturschutzgebiet handelt, war ich total überrascht, dass man das Gebiet mit dem Auto auf einer Rundtour befahren kann. Dies warf natürlich unseren Zeitplan völlig durcheinander, aber da wir mangels Internetempfang noch nicht mal eine Unterkunft für den Abend gebucht hatten (no risk, no fun!), also an keinen Check-in gebunden waren und auch sonst keine konkreten Pläne hatten, haben wir uns das natürlich nicht entgehen lassen. Das ist doch das Schöne an so einem Roadtrip!
Die Rundtour kann man entweder mit dem eigenen Auto machen oder man entscheidet sich für einen der Touristenbusse. Selbst fahren sollte man die Strecke aber wirklich nur mit einem SUV, der am besten auch noch Allrad-Antrieb hat, denn obwohl die Strecke anfangs noch ganz gut aussieht, hier haben wir gelernt, was Schlaglöcher, Staub und Dreck wirklich bedeuten. Ernsthaft, fordert euer Glück da nicht heraus - wir haben den ein oder anderen supercoolen Ford Mustang wirklich üüübel aufsetzen sehen.
Westcoast Roadtrip Monument Valley Traveldiary Reisebericht USA
Die Touribusse sind dann eben die Notlösung, empfehlen würde ich die allerdings auch nicht wirklich. Es sind keine Busse an sich, sondern kleine, offene Pritschenwagen, auf denen man ganz sicher ziemlich übel durchgeschüttelt wird. Bequem sah das wirklich nicht aus. Nicht davon zu reden, dass man nach der Tour wegen des roten Staubs sein eigenes Auto wahrscheinlich nur umhüllt von einem Plastiksack wieder betreten sollte. Außerdem könnt ihr euch vorstellen, dass man bei der geführten Tour zwar bestimmt wertvolle Infos bekommt, auf die wir verzichten mussten, aber eben auch relativ zügig durch das Tal durchgeprügelt wird - Zeit ist schließlich Geld!
Wie eingangs bereits erwähnt, hatte ich mich im Vorfeld überhaupt gar nicht über das Monument Valley informiert, was ich im Nachhinein tatsächlich etwas bereue. Ich weiß nicht, ob wir alternative Touren vor allem in zeitlicher Hinsicht ernsthaft in Betracht hätten ziehen können (aber wahrscheinlich schon, dann muss man halt an anderer Stelle umplanen), aber es ist gut zu wissen, dass es durchaus noch mehr Möglichkeiten, als nur die Schotter Tour durchs Tal gibt. Denn mittlerweile habe ich bei meiner Recherche einige weitere Anbieter von Touren gefunden und eine hat es mir dabei ganz besonders angetan. Natürlich ist die Hunts Mesa Tour die teuerste von alle, klingt aber unheimlich spannend. Ich fände es sehr interessant und aufregend, mehr über die Kultur der Ureinwohner zu erfahren und einfach Infos aus erster Hand zu bekommen. Und wahrscheinlich können auch nicht wirklich viele Menschen von sich behaupten, mal mitten im Monument Valley gecampt zu haben.
Westcoast Roadtrip Monument Valley Traveldiary Reisebericht
Man kann sicherlich auch andere Touren buchen, z.B. habe ich ein Paar gesehen, das anscheinend einen geführten Ausritt durch das Valley gebucht hatte und mit einem Navajo unterwegs war. Wenn Zeit und Geld dafür vorhanden sind, ist das sicherlich eine tolle Erfahrung! Eine Seite, die ich dafür gefunden habe, findet ihr hier.
Aber wie dem auch sei, wir haben uns auf jeden Fall für den Valley Drive entschieden. Zeitliche Vorgaben gibt es nicht, ihr könnt euch so lange Zeit lassen, wie ihr möchtet. Und die braucht ihr auch. Nicht nur, weil es so viel zu sehen gibt, sondern vor allem auch, weil der Rundweg zum größten Teil einfach nur aus einem festgefahrenem Sand besteht und ihr euch sicher vorstellen könnt, was es hier im Laufe der Zeit für Schlaglöcher reingegraben hat. Selbst mit unserem Midsize SUV wurden wir teilweise wirklich ordentlich durchgeschüttelt, denn umfahren ist leider nicht immer möglich. Und ich verbitte mir die Annahme, dass dies womöglich mit meinen Fahrkünsten zusammenhängt - die sind nämlich fantastisch.
Der Rundweg führt euch die meiste Zeit als Einbahnstraße durch das komplette Tal, ihr könnt quasi überall rechts ranfahren und die atemberaubende Aussicht genießen. Diese riesigen Felsformationen sind einfach wahnsinnig faszinierend!
Das Tempolimit von 15 mph werdet ihr übrigens nie erreichen. Aufgrund der Straßenbeschaffenheit würde euch ein Fussgänger überholen. Wandern ist übrigens leider verboten, überall sind Schilder aufgestellt, dass man nicht von den Wegen abkommen soll und ich finde, das ist zu respektieren. Soweit ich weiß, ist das Monument Valley für die Navajo Heiliger Boden und da muss unsere Neugier eben zurückstehen.
Nach ungefähr der Hälfte der Strecke stößt man auf den Touri-Treff des Valleys. Hier kann man eine kleine Picknickpause einlegen, es gibt Kaffee und Snacks, Schmuckstände und einen Laden, wo man allerhand handgefertigte Indianerprodukte kaufen kann und natürlich verdammt viele Pferdes. Saskia happy.
Essen und Getränke sind vor Ort wie zu erwarten war relativ teuer und sollten nach Möglichkeit mitgebracht werden. Kauft euch zu Beginn eures Roadtrips eine Kühlbox und füllt sie täglich mit Eiswürfeln aus den Eiswürfelspendern der Motels - denn warmes Wasser ist bäh.
Ach, wie gerne hätte ich im Monument Valley mehr Zeit verbracht und wie gerne hätte ich eine der oben genannten Touren gemacht (wenn ich sie mir denn überhaupt hätte leisten können). Ihr habt mittlerweile vielleicht dann doch gemerkt, dass ich gar nicht so sehr das Stadtkind bin, sondern dass mich die Natur viel mehr beeindrucken kann, als das jeder Wolkenkratzer jemals könnte. Aber leider mussten wir uns nach unserer Rundfahrt wieder auf den Weg machen - immerhin hatten wir nach wie vor keine Unterkunft für die Nacht und befürchteten schon, dass wir nun zum ersten Mal unsere Notfallschlafsäcke, die wir uns am ersten Tag für billig Geld bei Walmart gekauft hatten, brauchen  würden und eine unbequeme Nacht im Auto verbringen müssten. Aber keine Panik, alles ist gut gegangen. Irgendwann hatte ich auch wieder mobilen Handyempfang und suchte uns einige Motels über Booking heraus, die wir dann - ohne sie unterwegs zu buchen - einfach spontan abklappern wollten. Und siehe da, wir haben unser Zimmer sogar günstiger als über Booking bekommen! So risikofreudig waren wir aber freiwillig nicht mehr. Mir ist es dann doch lieber, vielleicht 10$ mehr zu zahlen, aber abends ein sicheres Bett zu haben. Vor allem um die Nationalparks herum würde ich euch definitiv nicht dazu raten, mit eurem Schlafplatz zu pokern!
Insgesamt würde ich für den Valley Drive mit drei bis vier Stunden inklusive zahlreicher Fotopausen rechnen. Wenn ihr übrigens das berühmte Foto von der Straße mit der Aussicht auf das Valley haben möchtet, gebt bei Google Maps einfach "Forrest Gump Point" ein.

An diesem Tag gefahrene Strecke (ohne Valley Drive): ca. 500 km
Insgesamt zurückgelegte Strecke: ca. 1600 km

Unser Motel für die Nacht:
Americas Best Value Inn (Affiliate Link)

Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort und in der Nähe:
The View Hotel | Premium Cabins | Campground
Gouldings Lodge (Affiliate Link)
Kayenta Monument Valley Inn (Affiliate Link)

Bisher erschienene Beiträge:
San Diego
Palm Springs
Joshua Tree Nationalpark
Grand Canyon South Kaibab Trail
Grand Canyon Hermit's Rest Route



Saskia
0 Comments
Share :

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

[name=Saskia] (facebook=https://www.facebook.com/beautyandblonde) (twitter=https://twitter.com/beautyandblonde) (instagram=https://www.instagram.com/beautyandblonde/) (bloglovin=https://www.bloglovin.com/blogs/beauty-blonde-12844487) (pinterest=https://www.pinterest.de/beautyandblonde)

Follow @beautyandblonde